Bitte um Hilfe

Das Wort „beten“ ist nicht hip und cool. Dabei ist es hip und cool zu beten, und um das zu bitten, was du brauchst und möchtest.

Beten setzt im Kopf der meisten Menschen voraus, einen Glauben zu haben.An Gott – die Bibel -an Jesus oder die Grundsätze einer anderen Religion. Bist du nicht gläubig, ist es vielleicht schwierig für dich zu beten. Wen sollst du da anbeten, fragst du dich vielleicht? Wer soll dir helfen? Gibt es Gott überhaupt? Was soll das alles? Ich mag dir heute raten, all diese Fragen sein zu lassen und einfach zu beten und zu bitten. Denn diese Fragerei hält uns nur ab vom Wesentlichen. Und Tatsache ist nun einmal, dass wir einfach manchmal Hilfe brauchen.

Wenn wir in wirklich schwierige Situationen geraten, zum Beispiel gar kein Geld mehr haben, ein geliebter Mensch ernsthaft krank oder verstorben ist, fällt uns das Beten und Bitten leichter. Dann fühlen wir uns so machtlos, dass wir glauben, nur ein Wunder, sei es auch ausgelöst von einer ominösen, unsichtbaren Kraft, könnte uns noch helfen. Und doch: Es braucht gar keinen Schicksalsschlag. Hilfe ist immer da – überall und allgegenwärtig!

Bitten & Beten

Ich bin nicht kirchlich gebunden. Aber ich habe von Kindesbeinen an den starken Glauben daran, dass ich beschützt und geführt werde. Ich spürte schon sehr früh die Präsenz einer Kraft um mich, die ich nicht erklären kann – die aber einen Namen brauchte. Ich nenne sie: „meine Engels“. Du kannst über mich sagen: Ich glaube an Engel. Ich sage: Ich weiß, dass ich beschützt werde und jederzeit um Hilfe bitten kann – und sie bekomme. Ich glaube natürlich auch, dass ich sie bekomme. Das stärkt den Glauben an sich. Ich habe aber eben auch oft die Erfahrung gemacht, dass ich Hilfe bekam. Stets zur richtigen Zeit, am richtigen Ort.

Manchmal vergesse ich, um Hilfe zu bitten und zu beten. Ganze Monate lang. Ich bin dann so in meinen Alltag verstrickt, dass mir der Gedanke zu beten zwar kommt, aber ich dann selbst denke: Ne, nicht mal dafür ist Zeit.
Aber das ist Quatsch. Denn wir Menschen beten ständig. Jeder Gedanke ist eine Art Gebet. Jeder Gedanke schickt eine enorme Energie los. Je öfter du einen Gedanken denkst, je stärker wird er – er bläht sich auf wie ein Luftballon und zieht ähnliche Gedanken an.

Gedanken sind Gebete – so machtvoll

Denkst du zum Beispiel immer wieder, dass dein Chef „scheiße“ ist, fallen dir immer mehr Situationen ein, in denen er fies war. Auch andere Leute fallen dir plötzlich ein, die sich dir gegenüber genauso bescheuert verhalten. Gedanken sind machtvoll. Gute Gedanken ziehen mehr gute Gedanken an. Schlechte Gedanken mehr schlechte. Alles ist Energie.
Deswegen geht‘s in meinem Blog oft darum, gute Gedanken zu üben… um mehr gute Energie zu erzeugen, damit du dich besser fühlst.
Ein Satz wie: Ich bitte darum, eine Lösung für mein Problem zu bekommen, ist also ein Gebet, aber gleichzeitig einfach nur ein Gedanke, den du losschickst … Daher brauchst du nicht zu glauben … an irgendwas oder irgendwen … du brauchst nur bitten. Du bittest dich quasi selbst. Und das ist immer der erste Schritt, um aus Leid, Angst, Stress, Problemen jeglicher Art einen Ausweg zu finden. Du willst es dann. Du willst eine Veränderung.

Wenn mich Menschen, Freunde…um einen Rat fragen, raten ich ihnen, ihre Bitten hinauszuschicken. Manche wollen es gar nicht hören. Die sagen: Manu … das ist nicht meins. Andere sagen: Ja, ich probiere es mal. Aber die Überwindung scheint enorm. Ich denke, es liegt auch daran, dass wir  Kontrollbürger sind. Wir regeln das allein – ohne einen ominösen Gott … oder eine Kraft. Wir sind stark. Wir schaffen es ohne Hilfe. Um Hilfe zu bitten, fällt uns schwer.
Ich mag dir raten: bitte, um was du willst. Starte den Tag mit deiner Bitte.
Bitte um Geld, Leichtigkeit, Glück, Wunder…

In meinen Bitten grenze ich mich nicht zu stark ein. Zum Beispiel weiß ich gerade nicht, ob ich mein Auto verkaufen soll oder nicht. Dann sage ich: ich bitte um die beste Lösung für mich. Außerdem habe ich den Wunsch, dass sich die Routine in meinem Alltag verändert. Dann sage ich: Ich bitte darum, dass sich mein Leben so gestaltet, dass ich mich wieder freier fühle. Dann überlege ich – wie genau wäre das – freier zu sein? Manchmal hilft es auch, sich Notizen zu machen. Dann sehe ich genau, was ich will und stelle den Wunsch an erste Stelle. Ich bitte darum, dass mein Einkommen gesichert ist und trotzdem noch genug Freizeit bleibt. Ich denke gar nicht darüber nach, WIE das passieren könnte. An erster Stelle bitte ich einfach darum.

Zwei Schlüssel öffnen dir jede Tür ….

Bitte ist das Zauberwort. DANKBARKEIT der zweite Schlüssel. Sei dankbar, dass die Hilfe kommen und sich alles im Guten lösen wird. Nimm dir die Zeit, fühle die Dankbarkeit. Ich setze mich dafür ganz ruhig hin und gehe in das Gefühl der Dankbarkeit. Ich weiß, dass für mich gesorgt ist. Ich weiß es schon immer. Und wenn du es nicht weißt, kannst du dich selbst, also dein Gehirn, austricksen. Fange einfach heute an zu bitten. Bitte, um das, was du möchtest und brauchst und dann sei dankbar, dass es kommen wird. Sobald du die Erfahrung einmal gemacht hast und die Magie erlebt hast, wird dein neuer Glauben gestärkt.
Überwinde dich. Es macht so viel Spaß.

Manu

PS: Ich hatte heute keine Idee für meinen neuen Text. Also bat ich darum! Ich bekam die Idee und den Impuls dazu. Und die Kraft, alles umzusetzen, bekam ich auch geschenkt. Ich liebe das. Das ist pure Freude, die durch meinen ganzen Körper geht.

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Kommentare:

2 thoughts on “Bitte um Hilfe”

  1. Niklas sagt:

    Für mich gibt es einen Unterschied zwischen Gedanken, die ich denke und Gedanken, die ich glaube.
    Ich mache da für mich einen großen Unterschied, meiner Ansicht nach sind nur die Gedanken, die ich glaube wirklich mächtig.
    Die Gefahr die ich sehe, wenn man hört: „Jeder Gedanke schafft Realität, pass auf deine Gedanken auf“ – das schnell daraus wird, dass man mit inneren Verboten rumrennt. Das man sich selbst nicht erlaubt „böse“, „schlechte“ Gedanken zu denken, wo es doch auch darum geht, eben gerade seine Schattenseiten nicht zu unterdrücken, und einfach erstmal da sein zu lassen. Ich kann mir ja erstmal anhören, was meine Wut so zu sagen hat, was ich natürlich nie laut jemanden sagen würde, aber ich kann es mir so lange anhören, bis die Wut genug gesagt hat. Damit ist sie raus aus dem System.
    Das was meine Wut sagt hat über mich keine Macht, weil ich weiß, dass es die Wut ist, und keine tiefen Glaubenssätze.
    Verstehst du worauf ich hinaus will?
    Wie stehst du dazu?

    1. Manu sagt:

      Hey Niklas, danke für dein Kommentar. Ich bin ganz bei dir. Mit Verboten im Kopf rumzurennen ist nicht der Weg. Die meisten von uns wurden aber dazu erzogen. Nur ein Beispiel: „Sei ein braves Mädchen!“ Das haben wohl fast alle Girls mal gehört. Wut, Angst, Ärger, Hass. All das darf nicht sein. Dabei darf es sein. Erst durch unsere Schattenseiten erkennen wir uns selbst und können auflösen und heilen, was lange in uns schlummert. Und sicher hat sich bei den meisten ein Batzen ein negativen Gefühlen angestaut. Ich habe dazu auch mal einen Artikel geschrieben. Schau mal http://dailyjoyz.de/alles-darf-sein/ ! Wenn du das bewusst machst und da ich kenne, weiß ich, dass du das tust, wirst du liebevoll mit den Gedanken + Gefühlen umgehen. Doch! Wut, die unbewusst nicht als der eigene Schatten wahrgenommen, sondern nur projiziert wird, kann uns reiten. Dann gehen diese Gefühle nur mit uns durch, häufen sich, ziehen mehr schlechte Gedanken an – und daraus entstehen sogar Depressionen, Feinbilder etc. pp. „Jeder Gedanke schafft Realität“. Auch ich glaube das nicht – daher sage ich sowas auch nicht .. aber selbst Gedanken, die wir nicht glauben, sondern nur in Masse denken und produzieren, können Realität werden. Daher sage ich: Schaue dir deine Gedanken an … und schaue, was du wirklich willst. Wenn die innere Welt mit der äußeren zusammen passt, sind wir glücklich. Sehen wir etwas, dass uns nicht gefällt, ist der Blick nach Innen der erste Schritt … und ich glaube, ja, dass es selbst im größten Wirr Warr der Gedanken, in Ungeduld, Unzufriedenheit etc pp. wichtig ist, erstmal einen guten Gedanken zu üben. „Ich finde mich“, statt „Ich bin immer so durcheinander!“ „Ich weiß, was ich will!“, statt „Ich weiß nicht, was ich will!“…. Wenn ich weiß, was ich brauche, um zufriedener zu sein, hole ich mir den Gedanken dazu ins Boot, um an ein Ufer zu rudern, an dem ich innerlich mehr Frieden finden kann. Ganz liebst, Manu

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